Häufige Fragen
Um was geht es bei diesem Projekt?
Die bis zum Zeitpunkt der Sanierung in die Jahre gekommenen Tramgleise müssen ersetzt werden. Gleichzeitig soll die fehlende Veloinfrastruktur auf dieser stark befahrenen Strasse ergänzt und beidseitig breite und abgesetzte Velowege realisiert werden. Der gesamte Strassenraum und die Haltestellen sollen hindernisfrei gestaltet werden. Zudem benötigt der Trambetrieb im Sandrain eine betriebliche Wendeschlaufe für das Tram.
Wie sieht künftig das Verkehrsregime aus?
Stadteinwärts fährt das Tram neu durchgehend im Mischverkehr, um den notwendigen Platz für den Fuss- und Veloverkehr zu schaffen. Stadtauswärts fährt das Tram zwischen Schönegg und Sandrain auf einem in die Strasse integrierten Eigentrassee. Dank Verkehrsmanagement-Massnahmen kann die heutige Fahrzeit des Trams beibehalten werden.
Was passiert mit den Haltestellen?
Die Haltestellen «Schönegg» und «Sandrain» verbleiben am gleichen Ort und werden hindernisfrei ausgestaltet. Mit dem Velo können die Haltestellen sicher und bequem umfahren werden.
Wie wird die Situation für Velofahrende verbessert?
Auf der stark befahrenen Strasse werden neu breite und abgesetzte Velowege eingerichtet. Zudem sollen Abbiegemöglichkeiten für Velos verbessert werden. Die Haltestellen «Schönegg» und «Sandrain» können mit dem Velo sicher und bequem umfahren werden.
Wie wird die Situation für Fussgängerinnen und Fussgänger verbessert?
Durch die Neugestaltung des Strassenraums können insbesondere im Bereich Morillon mehr und sicherere Strassenquerungen für Fussgängerinnen und Fussgänger geschaffen werden. Durch den neuen Mehrzweckstreifen können in Abstimmung mit der künftigen Siedlungsentwicklung zudem zusätzliche Querungsmöglichkeiten angeboten werden. Diese tragen der Verbindung des geplanten Quartiers im Morillongut mit dem bestehenden Stadtquartier Rechnung.
Warum braucht es im Sandrain eine Wendeschlaufe?
Bei Störungen oder grösseren Verspätungen können die Trams in der Betriebswendeschlaufe «Sandrain» wenden. Damit kann der Trambetrieb auf der Linie 9 aufrecht erhalten beziehungsweise wieder stabilisiert werden.
Müssen aufgrund des Projekts Bäume gefällt werden?
Ja, im Rahmen des Projekts müssen 61 Bäume entfernt werden. Dies aufgrund der Neuerstellung von Fahrleitungsmasten, Veränderung des Strassenquerschnitts insbesondere beim Knoten Schönegg und im Bereich der Betriebswendeschlaufe. Mit dem Projekt werden gleichzeitig 104 neue Bäume angepflanzt, in der Bilanz also 43 Bäume mehr gegenüber heute. Der Grossteil der neuen Bäume wird entlang der Strasse angepflanzt.
Ist die Hecke auf der Südseite der Seftigenstrasse betroffen?
Ja, das Projekt betrifft einen Teil der Hecke auf der Südseite der Seftigenstrasse. Die Hecke wird im Projektperimeter ersetzt, wobei insgesamt eine grössere Heckenfläche neu gepflanzt wird, als durch das Projekt verloren geht.
Wie geht es weiter?
Die nächsten Termine gemäss aktueller Planung sind im Zeitplan aufgeführt.
In welchem Verfahren wird das Projekt bewilligt?
Die Bewilligung erfolgt im Rahmen eines kantonalen Strassenplanverfahrens.
Wie teuer ist das Projekt?
Die Kosten für das Projekt „Neugestaltung Morillon-Sandrain» betragen gemäss Projektstand Anfang 2026 CHF 51.2 Mio. (Genauigkeit +/- 10 Prozent, exkl. MWST.).
Wie wurde und wird die Bevölkerung in die Planung einbezogen?
Bereits 2018 gab es Echoräume mit der Bevölkerung, um die Anliegen für das anlaufende Projekt abzuholen. Die Rückmeldungen sind in die Planung eingeflossen. Im Sommer 2020 wurden die Teilnehmenden der Echoräume darüber orientiert, wie ihre Anliegen in die Planung aufgenommen wurden.
Im 4. Quartal 2023 fand fand die öffentliche Mitwirkung zum Projekt Neugestaltung Morillon – Sandrain im Rahmen des Strassenplanverfahrens statt.
Auskunft bei Fragen
Ihre Fragen und Anliegen zum Vorhaben nehmen wir gerne jederzeit über das Kontaktformular entgegen.
